Apora wird teilweise Genossenschaft

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Berlin - Die Initiative Pro AvO will die Apotheken über eine Genossenschaft an ihrem Apotheken-Portal Apora beteiligen. Die Genossenschaft soll als ein Anteilseigner in die Struktur zum Betrieb der Plattform integriert werden, teilte Pro AvO mit.

In der Initiative Pro AvO haben sich Noventi, der Wort & Bild Verlag, BD Rowa und die Großhändler Gehe und Sanacorp zusammengeschlossen. Am kommenden Mittwoch wird die Plattform Apora in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Ein gemeinsames Portal wird sich nur dann durchsetzen, wenn es ein Portal aller Apotheken vor Ort ist. Deshalb muss es eine Plattform sein, die die Interessen der Apotheken dauerhaft vertritt“, sagt Pro AvO-Geschäftsführer Peter Menk. Um dies auch in der Eigentümerstruktur sicherzustellen, sollen sich alle Apotheker, die das wollen, über die Genossenschaft beteiligen können. „Dafür ist eine Genossenschaft das beste Modell, das die Interessen der rund 19.000 Apotheken vor Ort hervorragend bündeln und nachhaltig vertreten kann. So können die Apotheker selbst aktiv den Erfolg der Plattform mitgestalten“, so Menk.

Plattformen in anderen Branchen hätten häufig Erfolg zulasten ihrer Anbieter, so das Argument. Beispiele wie booking.com oder Amazon zeigten das und begründen auch viele Sorgen bei den Apotheken vor Ort. Wort & Bild-CEO Andreas Arntzen hatte die Plattform von Pro AvO selbst wiederholt mit booking.com verglichen: „Wenn wir unsere Lösung dann freischalten, gibt es eine gemeinsame Plattform, mit der Kunden auf alle angeschlossenen Apotheken zugreifen können. Das ist vergleichbar mit booking.com in der Hotelbranche.“

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