Apobank: So lege ich als Apotheker:in richtig an

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Nachdem zahlreiche Rettungsmaßnahmen verkündet wurden und sich die Unsicherheit über die weitere Entwicklung allmählich legte, war es andersherum: Dann begannen die Aktienkurse zu steigen, während die Kurse der Staatsanleihen nachgaben. „Ein Portfolio, das beide Anlageklassen mischt, ist daher ein guter Weg, um in stürmischen Zeiten die Wogen im eigenen Portfolio zu glätten“, so der Apobank-Experte.

Niedermeier empfiehlt deshalb, auf sogenanntes Rebalancing, also eine Neugewichtung, zu setzen: Er nennt als Beispiel ein gemischtes Portfolio, das zu 60 Prozent in den DAX und zu 40 Prozent in US-Staatsanleihen investiert. „Ein so gemischtes Portfolio weist nicht nur ein wesentlich geringeres Risiko auf – es beschert Anlegern sogar eine stabilere Rendite als die einzelnen Bestandteile.“ Der Trick dabei ist eine monatliche Portfolioanpassung, mit der das Verhältnis von Aktien zu Anleihen konstant gehalten wird.

Dies führe dazu, dass regelmäßig die Assetklasse verkauft wird, die im Wert gestiegen ist, und jene gekauft wird, deren Preis gefallen ist. Auf diese Weise können Anleger das Beste aus ihrem Portfolio herausholen. „In der professionellen Vermögensverwaltung gehört das Rebalancing zum Standardrepertoire“, sagt Niedermeier.

 

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