Rote-Hand-Brief

Anaphylaxie bei Tocilizumab

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Eine Patientin mit rheumatoider Arthritis, die mit RoActemra (Tocilizumab) behandelt worden war, ist an einer Anaphylaxie gestorben. Das teilte der schweizerische Pharmakonzern Roche in einem Rote-Hand-Brief mit. Die Fachinformation soll überarbeitet werden.

Der Hersteller empfiehlt, Patienten während und nach der Verabreichung von Tocilizumab zu überwachen und für den Fall einer Anaphylaxie geeignete medizinische Behandlungsmöglichkeiten bereitzuhalten. Bei einer Anaphylaxie, einer anderen schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion oder einer schwerwiegenden infusionsbedingten Reaktion müsse die Therapie umgehend abgebrochen werden. Stattdessen sollen geeignete Behandlungsmaßnahmen ergriffen und das Präparat dauerhaft abgesetzt werden, so Roche.

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