Wenn die Hitze auf den Magen schlägt

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Berlin - Normalerweise lassen die sommerlichen Temperaturen die Laune steigen. Oft ist die gute Stimmung jedoch dahin, wenn es bei Hitze zu typischen Magen-Darm-Beschwerden kommt. Diese sind in den Sommermonaten keine Seltenheit – die Gründe können vielfältig sein.

Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall: Die Liste der möglichen Magen-Darm-Beschwerden ist lang. Im Sommer können verschiedene Faktoren dazu führen, dass wir uns unwohl fühlen. Neben zu intensiver Sonneneinstrahlung können auch krankmachende Mikroorganismen schuld sein. Denn Lebensmittel verderben in der Hitze leichter, Krankheitserreger von infektiösen Gastroenteritiden vermehren sich zudem schneller und können schnell zu Infekten führen.

Hygiene, Kühlung & richtiges Garen

Mittag- und Abendessen werden im Sommer häufig nach draußen verlegt. Die Kühlung von Lebensmitteln kann hierbei jedoch zu kurz kommen. Speisen mit Milch, Eiern oder Fleisch verderben dann besonders schnell. Die Folge können Magen-Darm-Beschwerden sein, die unter Umständen sehr heftig sind. Meist sind Erreger wie Escherichia coli (E.coli), Salmonellen oder Campylobacter Schuld.

Wichtig ist neben der Kühlung vor allem auch das Durchgaren von Fleisch beim Grillen. Denn unzureichend gegartes Fleisch stellt einen idealen Nährboden für Keime dar – vor allem, wenn es auf dem Weg zur Grillparty nicht dauerhaft gekühlt wurde. Auch die Hygiene stellt hierbei einen wesentlichen Aspekt dar: In rohem Zustand sollte Fleisch grundsätzlich nur mit frisch gewaschenen Händen oder besser noch mit Handschuhen oder einer sauberen Zange angefasst werden. Vor der Verarbeitung sollte das Fleisch mit heißem Wasser abgespült werden.

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