Lebensmittelvergiftung: Salmonellen & Co.

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Berlin - Die Symptome einer Lebensmittelvergiftung ähneln denen einer klassischen Magen-Darm-Grippe. Ausgelöst werden sie durch verschiedene Krankheitserreger, die durch Lebensmittel übertragen werden. Meist dauern die Beschwerden nicht lange an, in schweren Fällen kann es jedoch zu Komplikationen kommen.

Der Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln kann heftige Symptome auslösen: Bereits einige Stunden nach der Aufnahme kommt es zu Magenkrämpfen mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Je nach Erreger kann die Dauer bis zum Eintreten der ersten Symptome länger dauern und es können starke Kopfschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost hinzukommen.

Da es sich bei einer Lebensmittelvergiftung nicht um eine Infektion handelt, ist sie nicht ansteckend. Die Toxine werden entweder bereits in der Nahrung gebildet und über das Essen in den Magen-Darm-Trakt aufgenommen – oder sie entstehen, nachdem die produzierenden Keime in den Körper aufgenommen wurden. Klassische Auslöser für Lebensmittelvergiftungen sind Salmonellen, Listerien, Staphylokokken, Escherichia coli oder Clostridium botulinum.

Eine Salmonellose wird meist durch rohe oder nicht ausreichend erhitzte Lebensmittel übertragen: Eier und Geflügel sind häufige Infektionsquellen. Listerien hingegen vermehren sich vor allem in Rohmilchprodukten wie Feta oder Brie. Eine Listeriose kann zu starken Muskelschmerzen führen und im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung nach sich ziehen.

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