Valneva bringt Totimpfstoff

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Berlin - Noch befindet sich die Vakzine von Valneva in der Phase-I/II-Studie. Großbritannien hat sich dennoch bereits Millionen Impfstoffdosen des französisch-britischen Unternehmens gesichert. Auch die EU-Kommission hat einen Kaufvertrag über 30 Millionen Dosen geplant.

Beim Impfstoff VLA2001 der Firma Valneva handelt es sich um einen Impfstoff mit inaktivierten Viren. Zusätzlich ist ein Adjuvans enthalten. Aktuell befindet sich der Impfstoff in der Phase-I/II-Prüfung. Finanziell unterstützt wird der Hersteller von der britischen Regierung. Die Produktion erfolgt im eigenen Werk in Livingston (Großbritannien). Der Hauptsitz des Biotech-Unternehmens ist in Saint-Herblain.

Die VLA2001-201-Studie ist eine randomisierte Doppelblindstudie, in der die Sicherheit und Wirksamkeit bewertet wird. Geprüft werden gleich drei Dosierungen. Rund 150 gesunde Erwachsene sind in die Phase-I/II-Studie mit eingeschlossen. Bei positiven Resultaten will Valneva die Phase-III-Studie direkt anschließen. In die Anschlussstudien sollen weitere 4000 Teilnehmer inkludiert werden. Der Hersteller hofft, bei positiven Studienergebnissen Ende des Jahres eine bedingte Zulassung zu erhalten.

Der hochgereinigte inaktivierte Vollvirus-Impfstoffkandidat auf Basis von Verozellen ist der erste in Europa entwickelte inaktivierte Covid-19-Impfstoff. Die Technologie des Totimpfstoffes ist bekannt und wird seit Jahrzehnten bei anderen Vakzinen genutzt. Der Hersteller erwartet durch die Beigabe der Adjuvantien Alum und CpG 1018 eine starke Immunantwort und hohe Titer an neutralisierenden Antikörpern. Die Impfung umfasst zwei Injektionen. Die Lagertemperatur beträgt 2 °C bis 8 °C.

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