Novavax: WHO gibt erste Empfehlungen

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Berlin -

Im Januar sollen die ersten Dosen des proteinbasierten Corona-Impfstoffes von Novavax verimpft werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun bereits erste Empfehlungen veröffentlicht, in denen es unter anderem um das Impfschema, Booster-Impfungen und die Möglichkeit von Kreuzimpfungen geht.

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax ist seit dem 20. Dezember offiziell in der EU zugelassen. Damit ist Nuvaxovid das fünfte zugelassene Vakzin gegen Sars-CoV-2. Da es sich beim Impfstoff von Novavax anders als bei den bisher zugelassenen mRNA- und Vektor-Impfstoffen um eine andere Impfstoff-Art handelt, sind einige Fragen offen. Die WHO hat diese nun in einer vorläufigen Empfehlung geklärt.

Das Impfschema

Die Grundimmunisierung mit Nuvaxovid erfolgt mit zwei Impfdosen, welche im Abstand von drei bis vier Wochen verabreicht werden. Die Impfung erfolgt in den Deltamuskel des Oberarms. Die Spanne von drei Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung sollte nicht unterschritten werden.

Bei Menschen mit einer mäßigen oder starken Immunschwäche kann nach Ansicht der WHO bereits jetzt eine dritte Impfung erwogen werden, da ihr Immunsystem auf zwei Impfdosen wahrscheinlich unzureichend reagieren könnte. Diese Personengruppe könnte somit von einer dritten Booster-Impfung profitieren.

Booster-Impfung mit Nuvaxovid?

In Studien konnte der Impfstoff von Novavax als Booster sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung zu deutlichen Antikörpererhöhungen führen. Dabei konnte auch die Wirksamkeit gegen verschiedene Virusvarianten wie Alpha, Beta und Delta erhöht werden. In Bezug auf die Omikron-Variante liegen der WHO noch keine Daten vor.

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