Impfbrücke: Software soll Rest-Impfstoff vermitteln

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Berlin - Um übrig gebliebenen, bereits aufgetauten Biontech-Impfstoff noch an die Leute bringen zu können, nutzt das Impfzentrum der Stadt Duisburg eine neu entwickelte Software namens „Impfbrücke“.

Am Ende des Tages bleibt in den Impfzentren häufiger mal die ein oder andere Dosis Impfstoff übrig. In der Vergangenheit hatte es häufiger Diskussionen darüber gegeben, wie mit diesen Dosen umgegangen wird. Eine neue Software könnte das Problem lösen: „Das Impfzentrum füttert unsere Datenbank mit seinen Excel-Tabellen. Darin stehen lediglich Impfgruppe und Handynummer von Impfwilligen“, erklärt Manuel Hüttel, einer der Software-Entwickler.

„Sobald das Impfzentrum Reste hat, kann man dort eine Suchmeldung absetzen und unser Programm wählt dann zufällig Personen in der Impfgruppe höchster Priorität aus.“ Diese werden dann per SMS angeschrieben, wie Stadtsprecherin Anja Kopka am Montag berichtete. Wer das Angebot annehme, könne sich noch am selben Tag impfen lassen. „Es geht um etwa 15 Dosen am Tag.“ Die Erfahrungen seien gut. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die in Köln entwickelte Software berichtet.

„Für jede Impfdosis verschickt das Programm derzeit SMS an drei Personen gleichzeitig“, sagte Manuel Hüttel von dem Software-Start-up „Lit labs“ der Zeitung. „Wer zuerst zusagt, bekommt den Termin. Hat nach 30 Minuten keiner reagiert, werden drei neue Personen kontaktiert.“ In Duisburg sei ein Prototyp des Systems im Einsatz.

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