Biontech: Impfbereitschaft erhöhen

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Berlin - Regelmäßig informiert Biontech Apotheker und Ärzte im Rahmen von digitalen Abendveranstaltungen über neue Erkenntnisse zum Impfstoff Comirnaty. Diese Woche ging es um die Wirkungsweise von mRNA-Impfstoffen. Darüber hinaus wurde die Zulassungsstudie näher erklärt. Biontech setzt auf den Dialog mit Ärzten und Apothekern, um mögliche Bedenken gegenüber der Vakzine auszuräumen und um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

Um die Akzeptanz gegenüber mRNA-Impfstoffen zu erhöhen, geht Biontech in Seminaren auf die Fragen von Ärzten und Apothekern ein. Diese Woche erklärte Dr. Annette Vogel, Leiterin der Abteilung Infectious Disease Vaccines bei Biontech, wie aus einer mRNA ein Impfstoff wird. Sie erklärt, dass zu Beginn der Forschungen ein genetischer Code für das P2 S-Protein in Form einer mRNA-Region in eine „Bedienungsanleitung“ umgewandelt wird. Danach muss die mRNA noch mit Lipiden in Verbindung gebracht werden, sodass diese auch in die Zellen einwandern kann um dort von den Ribosomen abgelesen zu werden. Dieser Punkt ist Biontech besonders wichtig: Denn immer noch gehen viele Menschen davon aus, dass die Vakzine in den Zellkern gelangt. „mRNA-Impfstoffe gelangen nicht in den Zellkern, sondern verbleiben im Zytoplasma und werden dort von den Ribosomen abgelesen“, erklärt Vogel.

Auch auf die Wirkungsweise wird eingegangen. Comirnaty löst eine zelluläre und eine humorale Immunantwort aus. Nach aktuellem Wissensstand geht Biontech davon aus, dass die T-Zell-Antworten dauerhaft erhalten bleiben. Die robuste T-Zell-Antwort ist wichtig für die Immunität gegen neue Varianten. In einer Studie des Unternehmens konnte gezeigt werden, dass alle Probanden nach zwei Dosen Comirnaty spikespezifische T-Zellen aufwiesen. Diese T-Zellen zielten auf Epitope, die in allen Mutationsstämmen vorhanden waren. Auch häufige Fragen zu mRNA-Impfstoffen im Allgemeinen wurden geklärt. Beispielsweise, ob die Vakzine das Genom verändern kann, oder ob durch den Impfstoff Infektionen eingeschleppt werden können. Auch die Frage danach, wie lange die mRNA im Körper verbleibt, wurde beantwortet. Bereits nach wenigen Tagen ist die mRNA im Zellinneren abgebaut. Außerhalb der Zelle ist die Verbindung noch instabiler. Befürchtungen, dass der Impfstoff im menschlichen Organismus verbleibt, möchte der Hersteller ebenfalls begegnen.

Um die Akzeptanz auch in der Bevölkerung zu erhöhen, möchte Biontech Arztpraxen Informationsmaterial an die Hand geben. Mit verschiedenen Praxispostern soll der Patient bereits im Wartezimmer auf das Thema Corona-Impfung aufmerksam gemacht werden. Auf den Plakaten geht es um Fragen wie: „Wie entscheidend ist die zweite Impfung?“ oder „Ist der mRNA-Impfstoff frei von Quecksilber und Aluminium?“. Um genau zu erfahren, welche Poster am sinnvollsten sind, ist die Expertise der Zuschauer gefragt – Ärzte und Apotheker können ihre Meinung zu den einzelnen Postern mitteilen und abstimmen. Ein weiteres Seminar zum Thema Impfberatung ist in Planung.

 

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