Das verdienen Apothekenmitarbeiter wirklich

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Berlin -

PKA werden offenbar deutlich häufiger übertariflich bezahlt als PTA. Diesen Schluss legt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit nahe. Darin werden die durchschnittlichen Gehälter von Arbeitnehmern in verschiedenen Berufen und Bundesländern aufgezeigt. Das Durchschnittsgehalt der Apotheker ist für keine große Überraschung gut. Auffällig ist aber: Männer verdienen im Schnitt fast 800 Euro mehr im Monat.

Der Entgeltatlas zeigt den Mittelwert des Bruttomonatsgehalts von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2014. Die Daten basieren auf den Meldungen der Arbeitgeber an die Sozialversicherung und deren Angaben zum Beruf: In die Kategorie „Apotheker“ fallen damit alle Pharmazeuten, die als Apotheker arbeiten, egal ob in einer öffentlichen Apotheke, einer Krankenhausapotheke, bei einem Pharmaunternehmen oder in der Verwaltung. Ist ein Apotheker hingegen in einem anderen Beruf tätig, würde er für diesen gemeldet – ungeachtet der Ausbildung.

Im Entgeltatlas finden sich nur dann Werte, wenn in einem Bundesland wenigstens 1000 Menschen in dem Beruf arbeiten, da es sonst zu wenig Daten für einen statistisch sauberen Wert gibt. Damit ist beispielsweise die Karte für angestellte Apothekenleiter – also Filialleiter – leer. Auch für Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen gibt es für keinen Beruf aus der Apotheke Daten.

Die meisten Einträge gibt es bei PTA: Sie verdienen durchschnittlich 2327 Euro im Monat. Frauen verdienen mit 2318 etwas weniger. Am besten bezahlt werden PTA mit 2418 Euro in Berlin, Hessen (2410 Euro) und Baden-Württemberg (2407 Euro) lagen dicht dahinter. Überdurchschnittlich werden PTA auch in Bayern (2375 Euro) und Rheinland-Pfalz (2366 Euro) vergütet.

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