Cannabis

Kiffer testen Apotheken-Gras APOTHEKE ADHOC, 19.12.2017 14:36 Uhr

Das Cannabis durchläuft unterschiedliche Testparameter. Geprüft werden Geruch und Qualität sowie Geschmack und Wirkung. Mit dem Aussehen sind die Tester zufrieden und vergeben vier Punkte und somit ein „sehr gut für Apothekencannabis“. Dann wird das Gras im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Das Cannabis sei „sorgsam getrimmt“ und die „Trichomenköpfe haben Wirkstoff“, zudem sei das Gras „ordentlich reif“ und von Schimmel keine Spur. Nun folgt der Geschmackstest. Aufgrund des Teebaumgeschmacks wird nur ein Punkt vergeben, auch wenn es nicht kratzt und die Asche weiß ist – ein Zeichen, dass das Cannabis gut ausgespült werde. Für die Wirkung werden für den euphorisierende Effekt vier Punkte vergeben.

Jetzt ist Pedanios 20/1 an der Reihe. Das Produkt hat einen THC-Gehalt von 20 Prozent, CBD ist zu weniger als 1 Prozent enthalten. Das Gras habe einen süßlich kräftigen Geruch und sei „nicht schlecht getrimmt“ Auch wenn der Geruch „nicht der Oberknaller“ sei, gibt es drei Punkte. Immerhin von Teebaum keine Spur. Auch in puncto Aussehen und Qualität kommt das Kraut gut weg – es gibt vier von fünf Punkten. Für den beerigen Geschmack gibt es nur zwei Punkte, denn das Gras riecht besser als es schmeckt und außerdem kratzt es.

Zum Abschluss die Expertenfrage: „Würden denn jetzt alle Sorten gleich wirken, die auch dieses 20/1 Verhältnis haben?“ „Eben nicht“, lautet die Antwort. Terpene dürften nicht vergessen werden, ein Fehler, den Apotheker begehen würden. Für die meisten Pharmazeuten spielten Strains keine Rolle, für sie sei nur der THC-Gehalt entscheidend.

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