„Keine Rückmeldung von der zertifikatsausstellenden Stelle“

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Berlin - Trotz korrekter Registrierung erhalten zahlreiche Apotheken beim Versuch des Ausstellens eines Impfzertifikates eine Fehlermeldung. Das liegt daran, dass das Robert Koch-Institut (RKI) die Apotheken erst freischalten muss – und das kann dauern.

Mitglieder des DAV, die gerade erst ihren Registrierungscode für das Portal erhalten haben, müssen sich zum Teil in Geduld üben. Trotz korrekter Registrierung ist es mitunter nicht möglich, sofort Impfzertifikate zu erstellen. Zwar sind die Apotheken nun registriert und können das Portal theoretisch nutzen. Da jedoch die Freischaltung seitens des RKI fehlt, kommt es beim Generieren der QR-Codes zu Fehlermeldungen.

Alle neu registrierten Apotheken müssen also vor der ersten Ausgabe eines Impfzertifikates freigeschaltet werden. Dieser Prozess kann rund zwei Tage in Anspruch nehmen. Nach der erstmaligen Registrierung wird eine eindeutige Identifikations-ID an das RKI übermittelt, auf deren Grundlage die Apotheke für diese Dienstleistung freigeschaltet wird.

Ein Problem mit der Registrierung haben viele Apotheken, die Gründe dabei sind unterschiedlich – die Kommunikation mit dem DAV dabei eher schwer. Der Verband sei telefonisch kaum erreichbar oder antworte schlichtweg nicht auf Mails, berichten Apotheker, die zum Teil lieber anonym bleiben wollen. Die Probleme allein bei der Registrierung scheinen vielfältig: Apotheken erhalten zum Teil keinen Zugangscode, einige warten vergeblich auf ihre Verifizierungsmail, andere können auch Tage nach der Registrierung keine QR-Codes generieren. Umso ärgerlicher finden es die Kolleg:innen, dass man dann nicht mal erfahren kann, woran es genau liegt, und die Kund:innen auf unbestimmte Zeit vertröstet werden müssen.

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