Hilfsmittelversorgung

Vier Inko-Versender für TK-Versicherte APOTHEKE ADHOC, 28.02.2017 12:13 Uhr

Berlin - Ab März gilt der neue Versorgungsvertrag der Techniker Krankenkasse (TK) für ableitende Inkontinenzhilfen. Danach dürfen künftig nur noch bis zu vier Anbieter bundesweit die TK-Versicherten beliefern. Somit brachte die TK noch kurz vor Inkrafttreten des neuen Heil- und Hilfsmittelgesetzes (HHVG) ihre Exklusivausschreibung durch. Kritiker befürchten höhere Zuzahlungen für die Patienten.

Ende 2016 hatte die TK eine Ausschreibung für ableitenden Inkontinenzhilfen und intravaginalen Kontinenztherapiesysteme gestartet. Die neuen Verträge gelten ab dem 1. März zunächst für zwei Jahre und können um weitere zwei Jahre verlängert werden. Es geht vor allem um Urin- und Stuhlbeutel. Die insgesamt 22 Lose hatte die Kasse nach Postleitzahlen ausgeschrieben. Die einzelnen Gebiete umfassen beispielsweise Schleswig-Holstein, Hessen Mitte oder Sachsen/Sachsen-Anhalt. Die Kasse weist in der Ausschreibung darauf hin, dass der Preis nicht das einzige Zuschlagskriterium sei. Bislang gab es für die Versorgung der TK-Versicherten mehrere Anbieter, darunter auch Apotheken. Die TK sieht keine Nachteile für ihre Versicherten: „Wir haben in unserem Vertrag zahlreiche Qualitäts-Komponenten eingebaut. Zum Beispiel müssen die Versicherten bei Bedarf in ihrem häuslichen Umfeld oder alternativ einem Ort ihrer Wahl innerhalb Deutschlands aufgesucht und von einer Fachkraft beraten werden. Bei Bedarf auch mehrmals“, so ein TK-Sprecher. Und Versicherte mit bereits laufender Versorgung müssten bei in den Körper eingeführten oder direkt am Körper befestigten Hilfsmitteln weiterhin mit dem vertrauten Produkt versorgt werden.

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