Packungsgrößenverordnung

Neue Messzahlen im November

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Berlin -

Mit neu zugelassenen Arzneimitteln sind mitunter Änderungen in der Packungsgrößenverordnung (PackungsV) nötig, denn nach den festgelegten Kriterien erfolgt die Abgabe in der Apotheke. Zum November wurden elf Neuerungen verbindlich.

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) legt in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Packungsgrößen für Arzneimittel fest. Seit Juli 2013 orientieren sich diese Messzahlen an der Reichdauer. Daraus ergibt sich im Allgemeinen für die Normgröße N1 eine Reichdauer von zehn Tagen ± 20 Prozent, die Menge soll die Akuttherapie oder eine Produktneueinstellung sichern. Für die N2 sind 30 Tage ± 10 Prozent als Orientierung festgelegt, die Menge dient laut PackungsV § 1 der Dauertherapie, die einer ärztlichen Begleitung bedarf. N3 ist für eine Reichdauer von 100 Tagen –5 Prozent definiert.

Hersteller haben „für die von ihnen in Verkehr gebrachten Fertigarzneimittel die maßgeblichen Packungsgrößenkennzeichen im Rahmen der Meldung nach § 131 Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zu melden, sofern ein Packungsgrößenkennzeichen nach § 5 für dieses Arzneimittel bestimmt ist“.

Für die einzelnen Darreichungsformen werden unterschiedliche Messzahlen festgelegt, diese sind in den Anlagen der PackungsV zu finden. Das DIMDI vergibt dreimal pro Jahr neue Messzahlen und meldet einmal jährlich Änderungen bestehender Messzahlen.

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