Arzneimittelhersteller

IDT: Neues Impfstoff-Werk in Dessau dpa/ APOTHEKE ADHOC, 06.07.2019 10:59 Uhr

Berlin - Der Pharmahersteller IDT Biologika hat in Dessau-Roßlau ein neues Produktionsgebäude für Impfstoffe in Betrieb
genommen. Für das Werk wurden rund 22 Millionen Euro investiert, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Es wurde binnen eines Jahres gebaut. Das Unternehmen will in dem neuen Gebäude Impfdosen im Auftrag von Großkunden abfüllen.

Dank gut gefüllter Auftragsbücher sei das neue Werk zum Start bereits zur Hälfte ausgelastet, hieß es. „Das unterstreicht die große Nachfrage unserer Kunden und die damit verbundenen hervorragenden Wachstumschancen“, sagte Vorstandschef Jürgen Betzing laut Mitteilung. Mit dem Bau des neuen Impfstoffgebäudes würde sowohl weitere Produktionskapazitäten als auch flexible Produktionsbedingungen geschaffen, die zu den Anforderungen der Kunden des Unternehmens passen.

„Wir bewegen uns in Märkten, die nicht jeder bedienen kann. Das können wir nur, wenn wir auch in der Lage sind, flexibel auf die Marktanforderungen zu reagieren. Mit diesem multifunktionalen Produktionsgebäude haben wir dafür die Basis geschaffen. Dass dieses neue Impfstoffgebäude bereits zum Start bis zu fünfzig Prozent ausgelastet ist, unterstreicht die große Nachfrage unserer Kunden und die damit verbundenen hervorragenden Wachstumschancen“, so Betzing.

Ehrengast des Festakts zur Eröffnung der Anlage war Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. „Unternehmen, die investieren, neu bauen, Kapazitäten ausweiten und moderne Arbeitsplätze bieten, sind die Zukunft unseres Bundeslandes. Insbesondere der forschungsintensive Bereich der Humanvirusproduktion ist in diesem Zusammenhang wichtig. Er verlangt nach hochqualifizierten Arbeitskräften“, würdigte der CDU-Politiker das Unternehmen.

IDT Biologika blickt nach eigenen Angaben auf eine 100-jährige Tradition und gehört inzwischen zur Klocke-Gruppe. Am Hauptstandort im Pharmapark Dessau beschäftigt das Unternehmen einem Sprecher zufolge derzeit 1500 Mitarbeiter. Durch die Erweiterung sollen 25 bis 30 dazu kommen. Hauptgeschäft ist die Auftragsproduktion für große Kunden. Welche Impfstoffe in welcher Größenordnung in der neuen Halle produziert werden, wollte das Unternehmen unter Verweis auf seine Verschwiegenheitspflicht nicht sagen. IDT konzentriert sich künftig auf Medizin für Menschen. Seine Sparte für tiermedizinische Produkte verkaufte es zuletzt an den französischen Hersteller Ceva. Der Käufer will weiter am Dessauer Standort produzieren und arbeitet zudem weiterhin eng mit IDT Biologika zusammen, hieß es.

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