Impfen richtig planen

Terminmanagement statt Chaos

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Berlin -

Terminverwaltung wird für Apotheken immer mehr zum Thema. Denn mit den neuen Angeboten wird das Personal auch abseits des regulären HV-Geschäfts benötigt. Wer sich effizient etwa beim Thema Impfen oder pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) positionieren will, kann mit einer Buchungssoftware das Team entlasten – und mehr Wirtschaftlichkeit erreichen.

Impfungen und pDL sollen in Apotheken ausgebaut werden. Auch die assistierte Telemedizin (aTM) wird künftig eine immer größere Rolle spielen, genau wie verschiedene Diagnostik-Angebote. Apothekeninhaberinnen und -inhaber, die sich in diesem Feld aufstellen wollen, können sich durch digitale Buchungssysteme unterstützen lassen.

Apothekenwebsite mit Terminbuchung

Über die Website oder die App können Online-Buchungen von Terminen angeboten werden. Verschiedene Dienstleister sind damit am Markt. Dadurch können Termine vorbereitet werden. Für den Arbeitsablauf im Betrieb wird dadurch Zeit vor Ort und in der Nachbereitung gespart – denn die Kundinnen und Kunden geben ihre persönlichen Daten selbst ein. Die erhobenen Daten können direkt in alle Dokumente, etwa diejenigen für die Abrechnungen der Leistungen, übertragen werden.

Auch bei der Meldepflicht gibt es digitale Vernetzungen. Der Dienstleister No-Q etwa bietet Schnittstellen zum Robert Koch-Institut (RKI) und zu DEMIS für das Melden von Grippe- und Coronaimpfungen. Dadurch lasse sich Zeit bei der Nachbearbeitung sparen und Impfen in der Apotheke werde erst lohnend, wirbt die Firma.

Zeitfenster vorab festlegen

Ein Pluspunkt beim Terminmanagement ist, dass die Apotheken verfügbare Zeitfenster je nach Ressourcen festlegen können. Dadurch könnten die Angestellten optimal eingesetzt werden. Nur so sei es überhaupt möglich, effizient zu impfen, sagt ein Inhaber. „Wer vorab seine Daten eingibt, kann nach sechs Minuten wieder raus sein.“ Nur durch das Bündeln der Termine und optimale Prozesse könne überhaupt Geld verdient werden. Denn die Dienstleistungen seien „alles andere als gut bezahlt“. Wenn man spontan auf Nachfrage am HV eine Impfung durchführe, verdiene man damit nicht mehr.

Ein Pluspunkt sei auch, dass man durch die Online-Terminvergabe eine andere Klientel beispielsweise als Arztpraxis anspreche. „Wir haben die Frauen 50+, die gleich für ihre Partner einen Termin vereinbaren. Das machen sie oft online.“ Viele kommen in die Apotheke wegen der Niederschwelligkeit und hätten sich sonst gar nicht impfen lassen.

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