Revoice of Pharmacy

Singende PTA: Mein Song in Studioqualität Silvia Meixner, 20.09.2017 15:28 Uhr

Berlin - Drei Tage Berlin – aber von den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt haben die Finalistinnen von „Revoice of Pharmacy“, dem Gesangswettbewerb von GeloRevoice und APOTHEKE ADHOC, nur wenig gesehen. Von morgens bis spät abends waren sie im Hansa-Studio am Potsdamer Platz und haben an ihren Songs gefeilt. Draußen tobte Berlin – drinnen gab es dafür die Welt der Musik. Es hat sich gelohnt: Das Publikum des Studiokonzertes war begeistert.

Morgens fuhren sie mit dem Taxi-Shuttle vom Hotel nhow in Friedrichshain zu den Studios in Kreuzberg. Ein Schluck Wasser oder Ingwertee für die Stimme und schon ging es los. „Ihr wollt gefallen, das ist der Motor“, erklärte Nik. „Man muss sich fragen, womit man auf der Bühne gut ankommt. Man muss sich gut fühlen damit. Ihr wollt Anerkennung und Respekt.“ Und den muss man sich ersingen.

Gemeinsam wurden via Bildschirm Lieder analysiert, zum Beispiel „You‘ve got the love“ von Florence & The Machine. Wie singt sie, wie ist ihr Auftritt, wie setzt sie ihre Stimme ein? Auch die Arbeit der neuseeländischen Sängerin Lorde wurde gemeinsam mit Nik unter die Lupe genommen. Immer wieder machte der Berliner Musikproduzent den Revoice of Pharmacy-Finalistinnen Mut: „Ihr seid gar nicht so weit von diesen Stimmen entfernt.“ Ungläubige Blicke. „Im Studio kann man aus jeder Stimme ganz viel herausholen.“ Aber Talent muss natürlich vorhanden sein, sonst kann auch der beste Tontechniker der Welt nichts machen. Und genau dies brachten alle fünf Finalistinnen des Gesangswettbewerbs von GeloRevoice und APOTHEKE ADHOC mit. Und Begeisterung für die Musik, denn ohne die geht es ebenfalls nicht.

Alle fünf standen zum ersten Mal in einem Musikstudio – und dann gleich in den Hansa-Studios. Sie sind ein Mekka der Musik, hier nahmen unter anderem David Bowie, Iggy Pop, Depeche Mode, Falco, Herbert Grönemeyer, Nick Cave und U2 ihre Musik auf. Täglich stehen Fans aus aller Welt vor dem Eingang, um einen Blick in diese heilige Stätte werfen zu können. Vermutlich nicht ohne Grund werden Fans auf einem Aufkleber in der Scheibe gebeten, nicht bei den Studios zu klingeln – man müsse schließlich arbeiten. Dafür werden mittlerweile Führungen durch den „Meistersaal“ und die anderen heiligen Hallen angeboten.

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