Bundeswehr

Längere Ausbildung für Feldwebel-PKA APOTHEKE ADHOC, 18.07.2018 13:12 Uhr

Berlin - Die Bundeswehr stellt die PKA-Ausbildung um: Bisher wurden die Pharmazeutisch-Kaufmännischen Angestellten zentral in der Lützow-Kaserne in Münster Handorf ausgebildet. Demnächst soll die Ausbildung dezentral an „normalen“ PKA-Schulen erfolgen. Damit verlängert sich die Ausbildung aber auf drei Jahre.

Seit dem Jahr 2008 findet die PKA-Ausbildung der Bundeswehr zentral für das Bundesgebiet in der Lützow-Kaserne statt. Sie gliederte sich in einen 14-monatigen vollzeitschulischen Teil und eine siebenmonatige fachpraktische Ausbildung in öffentlichen Apotheken, den Praktikumsapotheken Münsterland und war damit deutlich kürzer als die zivile PKA-Ausbildung. Von 2010 bis 2018 haben insgesamt 126 Prüflinge an der PKA-Abschlussprüfung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe teilgenommen. Während der fachpraktischen Ausbildung in den Apotheken zahlt die Bundeswehr den Sold weiter.

Im Anschluss an die Ausbildung werden diese im Sanitätsdienst der Bundeswehr an unterschiedlichen Standorten im Bundesgebiet sowie im Rahmen von Auslandseinsätzen beschäftigt. Ein Einsatzort der Bundeswehr-PKA ist das große Arzneimittel- und Medizinproduktelager in Ochtrup nordöstlich von Münster. Hier sieht man die ausgebildeten PKA schon mal mit Gabelstaplern die vollgepackten Paletten bewegen.

Demnächst erfolgt die Ausbildung dezentral an den Standorten über das Bundesgebiet verteilt. Damit soll dem Wunsch der Soldaten nach einer Beschäftigung in Nähe des Wohnortes entsprochen werden. Seit Jahren plagen die Bundeswehr Nachwuchssorgen, nicht nur im PKA-Bereich. Die PKA-Ausbildung erfolgt dann an „normalen“ PKA-Schulen mit dreijähriger Ausbildungsdauer.

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