Kindermasken: OP oder FFP2?

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Berlin -

Vielerorts müssen auch Kinder eine Maske tragen. Ob in der Schule, in der Bahn oder im Supermarkt – in den meisten Bundesländern heißt es: Ab sechs Jahren Maske tragen! Während es OP-Masken mittlerweile in angepasster Kindergröße gibt, gestaltet sich die Suche nach Kinder-FFP2-Masken schwieriger. Durch kleine Tricks kann die Passform noch optimiert werden.

Kinder-OP-Masken gibt es mittlerweile von zahlreichen Anbietern. So bietet zum Beispiel Klosterfrau einen medizinischen Mund- & Nasenschutz für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren an. Das Medizinprodukt ist in einer Packungsgröße von 15 Stück erhältlich. Der Nasenbügel verfügt über einen Drahtkern, sodass die Passform optimiert werden kann. Der Durchmesser der Ohrschlaufen beträgt 3 Millimeter. Klosterfrau arbeitet bei der Produktion mit der Marke Rimbacher (Arnstadt) zusammen.

Doch auch FFP2-Masken werden mittlerweile in Kindergröße angeboten. Pädiater stehen den filtrierenden Halbmasken kritisch gegenüber. In einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Gesellschaft für Pädiatrische Pulmologie (GPP) und der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (SGKJ) raten die Mediziner zum Tragen eines chirurgischen Mundschutzes, dies sei „die vernünftigste Lösung“. Die Kinder sollten zudem stets die Möglichkeit haben, die Masken abzusetzen und Tragepausen einzulegen.

Weiter heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme: „Eine Maske sollte nur bei wachen Kindern verwendet werden und nicht bei Kindern unter zwei Jahren, nicht bei schweren Atemproblemen, wenn die Kinder die Maske nicht ohne Hilfe entfernen können oder wenn sie aufgrund einer geistigen oder körperlichen Behinderung, ihrer intellektuellen Reife oder wegen Verhaltensauffälligkeiten diese nicht bestimmungsgemäß einsetzen können.“

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