Arzneimittelabgabe

Fresh-up: Bedenkliche Arzneimittel Deniz Cicek-Görkem, 29.01.2018 13:57 Uhr

Berlin - Nicht immer sind alle Wünsche von Ärzten, Heilpraktikern und Kunden plausibel, zum Teil können unter ihnen auch bedenkliche Arzneimittel sein. Wann ist Vorsicht geboten, wann sollte die Abgabe verweigert werden?

Nach §5 Arzneimittelgesetz (AMG) ist es verboten, bedenkliche Arzneimittel in den Verkehr zu bringen. Laut Definition handelt es sich um Medikamente, bei denen „nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse der begründete Verdacht besteht, dass sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbares Maß hinausgehen“.

Nun können wilde Teemischungen von Heilpraktikern durchaus bedenklich sein, wenn beispielsweise die Anwendung als Tee risikobehaftet oder die Zusammensetzung der Einzelbestandteile unplausibel ist. Beispielsweise ist es möglich, dass bei 15 verschiedenen Teedrogen der konkrete Therapiezweck nicht nachvollziehbar ist. Zudem sind unkalkulierbare Effekte denkbar.

Ein Rezepturarzneimittel kann auch nur im Einzelfall bedenklich sein, deshalb sollte eine individuelle Nutzen/Risiko-Beurteilung stattfinden. In die Bewertung sollten patientenindividuelle Parameter einfließen, aber auch Komedikation, Indikation, Applikationsart, Dosierung und Konzentration des herzustellenden Arzneimittels müssen berücksichtigt werden.

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