Apothekentee für Vierbeiner

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Berlin -

Alljährlich ist es das gleiche Spektakel: Die Menschen freuen sich auf ein Jahresende, an dem möglichst laut gefeiert wird und an dem farbenfrohe Lichter in den Himmel gezaubert werden. Die Tiere hingegen könnten darauf gerne verzichten. Herrchen und Frauchen suchen nicht selten Hilfe in der Apotheke.

Viele Wildtiere fürchten sich zu Silvester buchstäblich zu Tode, und auch zahlreiche Haustiere leiden unter der Lautstärke der Knallerei. Daher werden die Apotheken meist einige Tage vorher speziell von Hundebesitzern aufgesucht, die sich Hilfe für ihr Tier erhoffen.

Der Gang zum Tierarzt, um ein Benzodiazepin verordnet zu bekommen, wird ihnen oft angeraten, doch es gibt viele ältere Hunde, die das Beruhigungsmittel nur schlecht vertragen. Atmung und Kreislauf können darunter leiden. Manch ein Kunde hat für sein Tier auch schon Bachblütentropfen ausgetestet – mit mehr oder weniger großem Erfolg.

Doch besinnen wir uns einmal auf unser phytotherapeutisches Wissen: Beruhigende Heilkräuter sind für unsere menschlichen Patienten oft das Erste, was wir empfehlen, bevor zur Chemie gegriffen wird. Warum dann nicht beim Tier? Speziell bei Hunden empfiehlt sich ein Teeaufguss, der dem Tier im Verlauf eines Tages in mehreren Gaben verabreicht werden sollte. Bei Unruhe und Angstzuständen, Reizbarkeit und Stress wirken dieselben Heilpflanzen, die auch dem Menschen Linderung verschaffen, sedierend, anxiolytisch und entspannend.

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