Apothekenangestellte arbeiten immer länger

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Berlin -

Ältere Apothekenangestellte arbeiten länger pro Woche als noch vor zwei Jahren. Das geht aus einer Adexa-Umfrage hervor. Besonders bei den Approbierten und PTA ab einem Alter über 41 Jahre erhöhte sich die Arbeitszeit in der öffentlichen Apotheke. PKA arbeiten dagegen im Vergleich weniger.  

In den vergangenen acht Jahren ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit laut Adexa kontinuierlich angestiegen. Während 2010 noch 27,7 Stunden pro Woche in der Offizin gearbeitet wurde, lag die durchschnittliche Arbeitszeit 2018 bei 35,5 Stunden. Die Apothekengewerkschaft greift bei der Bewertung auf Daten aus der alle zwei Jahre durchgeführten Tarifumfrage zurück. Dabei sollen Teilnehmer auch Angaben zur Arbeitszeit machen.

Tendenziell höhere Wochenarbeitszeiten gibt es bei den angestellten Approbierten, besonders in der Altersgruppe von 31 bis 40 Jahren: Die Arbeitnehmer arbeiteten mit insgesamt 37 Stunden drei Stunden länger in der Apotheke als noch vor zwei Jahren. 2014 lag die Arbeitszeit sogar bei 32 Stunden pro Woche. In dieser Gruppe fällt der Anstieg am deutlichsten aus. Filialleiter arbeiteten im Durchschnitt mit 37,5 Stunden unter den Angestellten am längsten in der Offizin.

Bei den Approbierten stieg die Wochenarbeitszeit in allen Altersgruppen außer bei den jungen Kollegen an. Pharmazeuten in einem Alter zwischen 25 und 30 Jahren arbeiten mit 37 Wochenstunden 2018 eine Stunde weniger als noch vor zwei Jahren. Vor vier Jahren lag die Arbeitszeit bei den jungen Apothekern dagegen mit 35 Wochenstunden noch am höchsten. Bei den Approbierten über 51 Jahre hat sich die Arbeitszeit in den vergangenen vier Jahren um eine Stunde erhöht.

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