Theurer: Spahn betreibt Verunsicherungspolitik

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Der FDP-Politiker Michael Theurer wirft Gesundheitsminister Jens Spahn Verunsicherungspolitik vor.
Berlin -

Der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat im Interview mit APOTHEKE ADHOC den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für dessen „Verunsicherungspolitik“ bei der Impfkampagne scharf kritisiert. Spahn solle sein Amt bis zum Schluss verantwortungsvoll führen, fordert der FDP-Politiker.

„Ich verstehe Minister Spahn in dem, was er die vergangenen Tage und Wochen gemacht hat und vor allen Dingen auch nicht gemacht hat, überhaupt nicht. Die Menschen erwarten, dass ein Bundesgesundheitsminister seiner Verantwortung bis zum Schluss gerecht wird“, so Theurer.

Spahn habe mit der Rationierung von Biontech aber für große Verunsicherung gesorgt – ganz unabhängig davon, dass Moderna auch ein exzellenter Impfstoff sei. „Ich bin der Meinung, diese Verunsicherungspolitik muss unbedingt und sofort aufhören und ich fordere auch Herrn Spahn auf, dass er sein Amt mit voller Kraft und Überzeugung bis zum Ende verantwortungsvoll führt.“

Dieses Amt sei in diesen Zeiten eine besondere Herausforderung, so Theurer. „Aber die Verunsicherung, die entstanden ist, war unnötig.“ Spahn habe sich entschuldigt und jetzt müsse man den Blick nach vorne richten und es gemeinsam schaffen, die Infektionsketten zu stoppen. „Und das schaffen wir durch Impfen, Boostern und Testen und da setze ich auch auf die Apotheken.“

Theurer wird heute zudem beim Webinar zum Thema Impfpass-Fälschungen und dem richtigen Umgang beteiligt sein. Ab 17 Uhr live, Anmeldung unter: https://webinar.apotheke-adhoc.de/programmvorschau/

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