Scholz für Impfpflicht

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Berlin -

Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in einer Bund-Länder-Schaltkonferenz am Dienstag Sympathien für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona gezeigt. Die Abstimmung darüber im Bundestag solle ohne Fraktionszwang stattfinden, sagte Scholz in der Runde, wie die Deutsche Presse-Agentur übereinstimmend aus mehreren Quellen erfuhr.

Es sei wichtig, „dass wir eine allgemeine Impfpflicht etablieren“, sagte Scholz dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel zufolgebei den Länder-Beratungen zu Corona. Demnach habe er eine „fraktionsübergreifende Initiative aus dem Bundestag“ gefordert. „Ich als Abgeordneter werde ihr jedenfalls zustimmen, um das ganz klar zu sagen“, wird Scholz zitiert.

Er habe sich zudem für den Start einer möglichen Impfpflicht ausgesprochen, „wenn jeder eine realistische Chance hatte, sich zweimal impfen zu lassen. Das müsste uns bis Anfang Februar gelingen.“ Demnach könne der Bundestag sehr schnell die Beratungen aufnehmen und Entscheidungen treffen.

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