Innovationsfonds

PKV: 100 Millionen für Digital-Start-ups Tobias Lau, 10.09.2019 12:10 Uhr

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt das Vorhaben. Er werbe bereits seit Jahren dafür, „dass sich Versicherer mit ihren Milliardenrücklagen stärker in der Start-up-Finanzierung engagieren“, sagte er dem Handelsblatt. Das bringe Rendite und diene dem Digitalstandort Deutschland. Der Schwerpunkt der Investitionen des Fonds wird laut PKV-Verband auf den Bereichen digitale Gesundheitsanwendungen, Telemedizin, digitale Prävention und Digitalisierung der Pflege liegen. „Wir sind überzeugt, dass durch heal capital viele weitere patientenorientierte Lösungen gefördert werden und durch die Synergien mit den Privaten Krankenversicherern sinnvoll zum Einsatz kommen”, sagt Eckhardt Weber, Gründer und Geschäftsführer von Heartbeat Labs.

Die Gesetzlichen Krankenversicherer haben bereits 2016 einen Innovationsfonds aufgesetzt, der beim gemeinsamen Bundesausschuss angesiedelt ist und ein Volumen von rund 300 Millionen Euro im Jahr umfasst. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Innovationsausschuss, dem auch der GKV-Spitzenverband angehört.

In den vergangenen beiden Jahren überschritten die beantragten Summen die zur Verfügung stehenden Mittel jedoch bei Weitem. So waren 2018 innerhalb der gesetzten Frist 93 Anträge zur Förderung von Projekten zu neuen Versorgungsformen eingegangen sowie mehr als 200 Anträge im Bereich der Versorgungsforschung – mit einem Gesamtvolumen von knapp 440 Millionen Euro. Spahn will den Fond noch bis 2024 fortführen.

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