ACAlert

Im Vertrauen: Kauf meine Apotheke lieber nicht... Alexander Müller, 06.12.2018 10:21 Uhr

Berlin - Die Situation der eigenen Apotheke bewerten viele Inhaber besser als die der Branche insgesamt. Trotzdem würde jeder Zweite einem guten Freund von einer Übernahme der eigenen Apotheke abraten. Die Zukunftsangst der Apotheker ist groß, wie eine Umfrage von APOSCOPE aus der Reihe ACAlert im Auftrag von ACA Müller ADAG Pharma zeigt.

Ein Indikator der Unsicherheit oder vielleicht auch der allgemeinen Unzufriedenheit ist folgender Vergleich: Nur etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Teilnehmer würde wieder Pharmazie studieren, wenn sie es heute noch einmal entscheiden dürften. 37 Prozent würden sich vermutlich anders entscheiden, davon sind sich 17 Prozent absolut sicher. Alle Ergebnisse der Umfrage als Charts finden Sie in der Galerie.

Eine weitere fiktive Frage: Was tun, wenn man morgen mit dem Pharmaziestudium fertig wäre? Hier lohnt es sich, zwischen Inhabern und angestellten Apothekern zu differenzieren, die jeweils die Hälfte der Teilnehmer ausmachen. Nur 22 Prozent der Inhaber würde erneut versuchen, eine eigene Apotheke zu öffnen. Etwas mehr (26 Prozent) würde in die Industrie gehen. Jeder Fünfte würde sich in einer Apotheke anstellen lassen und 10 Prozent einen Job im Krankenhaus suchen, weitere 6 Prozent ganz außerhalb der Branche. Von den heute Angestellten würden nur 27 Prozent diesen Weg erneut beschreiten. Etwas beliebter als Industrie (23 Prozent) wäre ein anderer Arbeitsplatz im Gesundheitssystem (24 Prozent). Eine eigene Apotheke käme nur für 5 Prozent infrage – dann lieber Klinik (12 Prozent) oder etwas außerhalb der Branche (7 Prozent).

Die Inhaber sollten bei der Umfrage folgende Aussage bewerten: „Ich würde einem guten Freund empfehlen, meine Apotheke zu übernehmen.“ Fast die Hälfte (48 Prozent) stimmt dem eher nicht oder sogar überhaupt nicht zu. Nur 9 Prozent sind auf der anderen Seite vollkommen überzeugt, weitere 42 Prozent grundsätzlich positiv der Aussage gegenüber.

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