APOSCOPE

FDP: 0,0 Prozent APOTHEKE ADHOC, 13.12.2017 12:44 Uhr

Berlin - Das Verhältnis der Apotheker zu ihrer einstigen Lieblingspartei FDP ist schon seit Längerem zerrüttet. Doch die direkten Attacken der Liberalen im Wahlkampf und vermutlich auch der Abbruch der Jamaika-Verhandlungen haben das Tischtuch endgültig zerschnitten. Bei einer aktuellen Umfrage von APOSCOPE aus der Reihe ACAlert im Auftrag von ACA Müller ADAG Pharma wurde auch die Sonntagsfrage gestellt. Kein einziger der teilnehmenden Inhaber würde demnach heute FDP wählen.

Klarer Favorit in der Apotheke bleibt die Union: 43,6 Prozent würden CDU oder CSU wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Unter den Inhabern liegt der Anteil der Union sogar bei 65,9 Prozent. Das bedeutet eine Zweidrittelmehrheit für Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Unter allen 305 Befragten landet Die Linke auf Platz 2: 11,5 Prozent würden die Linkspartei wählen, die tatsächlich bei vielen Fragen rund um die Apotheke die Position der Pharmazeuten teilt. Das trifft auf Bündnis 90/Die Grünen nicht unbedingt zu, dennoch erreicht die Ökopartei in der Apotheke immerhin noch 8,9 Prozent – und landen damit sogar vor der SPD, die auf 8,2 Prozent kommt. Von den befragten Inhabern würden sogar nur 2,3 Prozent SPD wählen.

Die FDP würde dagegen direkt wieder aus dem Bundestag fliegen, ginge es nach den Apothekern: Sie kommen insgesamt nur auf 4,6 Prozent. Während 5,4 Prozent der PTA und angestellten Approbierten die Liberalen wählen würden, sind es unter den Inhabern 0 Prozent. Zumindest hat die FDP bei den Apothekern nichts mehr zu verlier

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