Reisekosten

BMG-Pendeln kostet über 630.000 Euro Lothar Klein, 25.07.2019 13:45 Uhr

Berlin - Über eine halbe Million Euro gibt das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) jährlich für Dienstreisen aus. Über die Hälfte davon geht für Dienstreisen zwischen den beiden Standorten des Ministeriums in Bonn und Berlin drauf. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, stiegen die Reisekosten – Bahnfahrten, Flüge, Pkw­-Fahrten, öffentlicher Personennahverkehr und Hotelübernachtungen – für Dienstreisen von BMG­-Mitarbeitern zu den anderen Standorten des Ministeriums von gut 571.000 Euro im Jahr 2017 auf fast 634.000 Euro im vergangenen Jahr. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres beliefen sich diese Reisekosten den Angaben zufolge mit Stand vom 30. Juni auf knapp 317.000 Euro. Rund 490.000 Euro bezahlt das BMG für sogenannte externe Reisen.

Das Ministerium hat als Ressort seinen ersten Dienstsitz in Bonn und seinen zweiten in Berlin, heißt es in der Antwort. Alle Abteilungen verfügten über geteilte Organisationseinheiten mit Beschäftigten an beiden Standorten. Die Organisationsstruktur des BMG werde regelmäßig überprüft, um eine insbesondere an den politischen Erfordernissen ausgerichtete Aufgabenverteilung an beiden Dienstsitzen zu gewährleisten. Die Kommunikation der Beschäftigten sei in den allermeisten Fällen nicht standortgebunden.

Kommunikationsmittel wie Video-/Telefonkonferenztechnik und elektronische Kommunikation ermöglichten eine Zusammenarbeit über die Standorte hinweg und weitgehend unabhängig vom Dienstort der jeweiligen Beschäftigten. Darüber hinaus nähmen, soweit möglich, Beschäftigte, die in Berlin ihren Dienstsitz haben, Berliner Termine wahr und umgekehrt nehmen Bonner Beschäftigte Termine in Bonn wahr, um Dienstreisen zu vermeiden. Dem Dienstort Bonn sind aktuell 346 Personen und dem Dienstort Berlin 405 Personen zugeordnet.

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