BMG: Mehr Comirnaty ab Mitte Januar

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Berlin -

Aktuell können Ärzt:innen den mRNA-Imfpstoff von Biontech nur kontingentiert bestellen. Wöchentlich sind 2,2 Millionen Impfdosen verfügbar. Ab Mitte Januar sollen 500.000 Dosen pro Woche dazukommen.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat angekündigt, dass ab Mitte Januar jede Woche eine halbe Million zusätzliche Dosen Comirnaty zur Verfügung stehen werden. Doch auch diese Impfdosen werden nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Für die nächste Woche wurden allein von den Vertrags-, Privat- und Betriebsärzt:innen 3,3 Millionen Dosen geordert. Ärzt:innen müssen also auch bei steigender Anzahl der verfügbaren Vials weiterhin mit Kürzungen rechnen.

Die nächste Bestellung kann bis zum 11. Januar (Dienstag) ausgelöst werden. Die Höchstmenge pro Verordner ist auf 5 Vials (30 Dosen) Comirnaty begrenzt. Der mRNA-Impfstoff von Moderna ist weiterhin ohne Kontigentierung bestellbar. Spikevax soll prioritär für alle Menschen über 30 Jahre angewendet werden (ausgenommen Schwangere). Auch für den Kinderimpfstoff von Biontech gibt es keine Höchstbestellmengen. Laut BMG stehen ab dem 17. Januar wöchentlich 800.000 Dosen zur Verfügung.

1 Millionen Dosen Kinder-Comirnaty

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informiert darüber, dass 10.000 Ärzt:innen für die kommende Woche rund 600.000 Dosen Kinder-Comirnaty bestellt haben. Auch die Impfzentren haben bundesweit Kinder-Impfstoff bestellt – Zentren und mobile Teams erhalten insgesamt 400.000 Dosen. Das BMG bestätigt, dass alle Bestellungen bedient werden können.

Nuvaxovid (Novavax) kann aktuell noch nicht bestellt werden. Trotz Zulassung in der EU ist noch kein konkreter Liefertermin bekannt. Frühestens Ende Januar ist laut BMG mit einer Lieferung zu rechnen.

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