Grün-Schwarz setzt auf Apotheken und Telemedizin

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Berlin - Die erste grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg will einerseits „bewährte Versorgungsstrukturen“ im Gesundheitswesen wie Apotheken und Rettungsdienste erhalten, andererseits aber die Telemedizin im Ländle konsequent ausbauen. Im heute vorgestellten 140-seitigen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU heißt es im Kapitel Gesundheit, E-Health besitze gerade „in ländlichen Regionen gute Möglichkeiten, die medizinische Versorgung zu verbessern und erleichtern“.  

Grün-Schwarz wolle dafür Sorge tragen, dass „vorhandene Versorgungsangebote und bewährte Hilfsstrukturen wie beispielsweise bei den Rettungsdiensten, Apotheken und Heilmittelerbringern erhalten bleiben“, so der Koalitonsvertrag. Ein Bekenntnis legen Grüne und CDU auch zur Sicherheit der Arzneimittelversorgung ab: „Die Sicherheit von Arzneimitteln und Medizinsprodukten ist uns wichtig“, so der Koalitionsvertrag. Man werde die wirksame Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei der Herstellung, beim Handel und bei der Anwendung stärken.

Noch nicht entschieden ist in Stuttgart über die personelle Besetzung der Ministerien. Fest steht: Grüne und CDU erhalten jeweils fünf Ressorts. Das Sozial- und Gesundheitsministerium geht an die Grünen. Die Neuen Minister sollen in den kommenden Tagen benannt werden. Am Freitag und Samstag stimmen Parteitage der Grünen und der CDU über den Koalitionsvertrag ab.

Grüne und CDU wollen danach die Telemedizin „zielführend und nachhaltig ausbauen“. Der Datenschutz soll dabei eine große Rolle spielen. Entwickelt werden soll eine „Strategie zum Ausbau der Telemedizin“. In diesem Rahmen sollen Modellprojekte erprobt werden, die die „digitale Infrastruktur und Gesundheitsversorgung zum Patientennutzen verbessern“. Unterstützen will die neue Landesregierung telemedizinische Anwendungsmodelle, die die Aussicht haben, in die Regelversorgung aufgenommen zu werden, heißt es im Koalitionsvertrag abstrakt.

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