ABDA: 30 Millionen Euro auf der hohen Kante

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Fortgeschrieben wird der Etat für Öffentlichkeitsarbeit von Dr. Reiner Kern mit 3,7 Millionen Euro. Den größten Posten nimmt hier die Kampagnenarbeit der Agentur Cyrano mit gut zwei Millionen Euro ein, die den Zuschlag für weitere zwei Jahren erhalten hat. Damit bekommt Cyrano 20.000 Euro mehr als in diesem Jahr. Mit dem Betrag soll „ausreichend Werbedruck“ ausgeübt und „öffentliche Präsenz“ erzeugt werden. 160.000 Euro will die ABDA mehr für Online-Kommunikation ausgeben. Die ABDA-Website soll damit überarbeitet und die dahinter liegende Technik erneuert werden. Zudem will die ABDA aus diesen Mitteln Online-Werbung finanzieren.

Für 250.000 Euro will die ABDA 2019 neue Büromöbel anschaffen. Damit soll das „operativ genutzte Mobiliar“ komplettiert werden. Geplant ist die Bauübergabe des Neubaus für den 15. Mai 2019. Die Mietverträge für das Lindencorso sollen zum 30. Juni 2019 gekündigt werden.

2017 verschlang die Anschaffung von Autos rund 280.000 Euro, hier ist 2019 kein Betrag vorgesehen. Auch für Software plant die ABDA keine weiteren Ausgaben, nach insgesamt 140.000 Euro im vergangenen und diesem Jahr. 2017 wurde das Budget bei Mieten um 30.000 Euro, bei Beratungskosten um 90.000 Euro und bei den sonstigen Verwaltungskosten um 260.000 Euro überzogen. Was sich dahinter verbirgt, ergibt sich aus den Unterlagen für die Mitgliederversammlung am 28. Juni nicht. Für die PZ wurden 30.000 Euro mehr ausgegeben als veranschlagt. Eine weitere Besonderheit: Von der Avoxa als wirtschaftender Tochter gab es im vergangenen Jahr keine Ausschüttung, stattdessen wurde ein Betrag von einer Million Euro aus dem Vermögen entnommen. Auch hier sind die Hintergründe nicht bekannt.

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