BAH-Umfrage

Triptane: Jeder Zweite will OTC-Switch APOTHEKE ADHOC, 03.09.2019 16:36 Uhr

Berlin - Nahezu jeder zweite Bundesbürger (46 Prozent) wäre froh, wenn es mehr rezeptfreie Arzneimittel gegen Migräne gäbe. Von den Betroffenen sind es sogar 65 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH).

Insgesamt hatten laut Umfrage mehr als vier von zehn Bundesbürgern nach eigenen Angaben schon eine oder mehrere Migräne-Attacken. Besonders stark betroffen sind mit 54 beziehungsweise 52 Prozent die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sowie Menschen in Haushalten mit drei oder vier Personen.

Frauen sind eher von Migräne betroffen als Männer: So gab jede zweite Frau, aber nur jeder dritte Mann an, schon eine Migräneattacke gehabt zu haben. Und unter den Betroffenen haben deutlich mehr Frauen (47 Prozent) als Männer (29 Prozent) Attacken, die einen Tag oder länger anhalten.

Etwa die Hälfte der Personen, die üblicherweise ein Arzneimittel gegen Migräne einnimmt, greift heute zu einem rezeptpflichtigen Präparat, vier von zehn zu einem rezeptfreien. Von den 30- bis 49-jährigen Betroffenen nehmen 77 Prozent Arzneimittel gegen ihre Migräne.

„Das Mittel der Wahl bei mittleren bis schweren Migräne-Attacken sind Triptane. Weltweit sind fünf Triptane in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. In Deutschland gibt es davon nur zwei rezeptfrei“, sagt Dr. Elmar Kroth, Geschäftsführer Wissenschaft beim BAH. Ende Juni hatte der Sachverständigenausschuss der Entlassung von Sumatriptan aus der Verschreibungspflicht zugestimmt; nun muss das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Verordnung vorlegen.

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