Infektionskrankheiten

Rotalge gegen Malaria und MRSA

, Uhr

Eine Rotalge aus dem Pazifik könnte helfen, die Verbreitung des Krankenhauskeims MRSA (Multiresistenter Staphylococcus aureus) und der Tropenkrankheit Malaria einzudämmen. Ein Forscherteam aus dem US-Staat Georgia hat entdeckt, dass die im Pazifik wachsende Rotalge „Callophycus serratus“ starke anti-bakterielle Wirkung hat.

Die Forscher haben die Pflanze in mehreren Gebieten rund um die Fidschi-Inseln untersucht. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Rotalge 18 verschiedene, bisher unentdeckte Diterpen-Benzoat-Moleküle absondert. Die Stoffe nutzt die Pflanze, um sich vor Pilzbefall zu schützen. Die Moleküle seien insbesondere gegen den Malariaerreger Plasmodium falciparum wirksam. Auch eine Bekämpfung des MRSA sei damit möglich, so die Forscher.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Neues Partnerprogramm
AoG sucht Sponsor-Apotheken
Austausch ausgeschlossen?
BSG entscheidet zu Import-Retax
Mehr aus Ressort
Überempflindlichkeitsreaktionen
Gamunex: Apotheken melden Risiken
Herzrhythmusstörungen
Mexiletin gegen Arrythmien

APOTHEKE ADHOC Debatte