Psychotherapie

IQWiG: Sport gegen Depression

, Uhr

Sport kann Therapien gegen Depressionen ergänzen. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Die Bewegung gebe den Patienten das Gefühl, selbst etwas gegen ihre Krankheit tun zu können. Außerdem beeinflusse Sport den Stoffwechsel im Gehirn positiv. Allerdings könne Sport andere Behandlungen gegen Depressionen – etwa eine Psychotherapie oder Antidepressiva – nicht ersetzen.

Das internationale Forschungsnetzwerk Cochrane Collaboration hat laut IQWiG Studien über den Zusammenhang von Sport und Depression verglichen und dabei festgestellt: Im Durchschnitt hatten Patienten, die an Bewegungsprogrammen teilnahmen, etwas weniger Beschwerden als solche, die nicht daran teilnahmen. Eine deutliche Abnahme der Beschwerden konnten die Forscher aber nicht feststellen.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
14 Wirkstoffe betroffen
Barmer schreibt Biologika aus
Mehr aus Ressort
Spermientransport blockieren
Forschung: Neue Verhütung für Männer
Tabakgifte greifen Makula an
Rauchen kann zur Erblindung führen
Topische Androgen-Therapie
Neue Behandlungsoption bei Akne

APOTHEKE ADHOC Debatte