Medizinalhanf

Farmako will 50 Tonnen Cannabis importieren APOTHEKE ADHOC/dpa, 20.03.2019 14:21 Uhr

Berlin - Seit März 2017 übernehmen die Kassen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für medizinisches Cannabis. In den vergangenen Jahren hat das Geschäft rund um Medizinalhanf einen Boom erlebt. Jetzt hat Farmako den weltweit größten Importvertrag für Cannabis geschlossen und will mit 50 Tonnen die Versorgung der Patienten sichern.

In den kommenden vier Jahren will Farmako mit Sitz in Frankfurt am Main 50 Tonnen Cannabis importieren und so die Versorgung von Millionen Patienten in Europa sichern. Das hessische Unternehmen konnte sich eine exklusive Partnerschaft mit Pharmacann Polska sichern, die mehrere hundert Millionen Euro in die Kassen spülen soll.

Der deutschlandweite Vertriebsauftakt ist im März 2019 geplant und soll mehr als 100.000 Euro Umsatz in der ersten Woche generieren. Die erste Lieferung soll voraussichtlich im Juni die deutschen Apotheken erreichen. Deutsche Patienten würden „endlich zuverlässig versorgt, kanadische Anbieter konnten dies in den vergangenen Jahren nicht gewährleisten“, so Farmako.

Die Unternehmen gehen zudem eine Partnerschaft in Forschung und Entwicklung ein. „Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung neuer Cannabisblüten für die spezifischen Anforderungen von Patienten“, teilt Farmako mit. Um Kosten zu senken werde in Osteuropa produziert. „Wir werden höherwertige Medikamente günstiger als unsere kanadischen Mitbewerber herstellen“, so Niklas Kouparanis, Geschäftsführer Farmako, dessen Plan es ist Europas führendes pharmazeutisches Pharmaunternehmen zu werden. „Wir versprechen, dass europäisches Cannabis für europäische Patienten, nicht nur legal, sondern auch bezahlbar und erhältlich ist.“

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