Beipackzettel: Apotheker planen Pilotstudie

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Bei der Ministudie kam der „Hohenheimer Verständlichkeitsindex“ zum Einsatz, eine Technik, die die Lesbarkeit von Texten vereinfacht. „Oft reicht es, Sätze umzustellen, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Dabei muss aber mit den Herstellern geklärt werden, ob die neue Fassung noch alle juristischen Vorschriften erfüllt.“

Derzeit errechnen die Studienpartner, wie viel Geld benötigt wird. „Wir hoffen, dass wir Mittel aus europäischen Fonds bekommen. Alle Beteiligten müssen Geld für ihre Leistung bekommen und zumindest kostendeckend arbeiten können. Man kann das nicht für ein ‚Dankeschön‘ machen“, sagt Saar. Eine Möglichkeit wäre, dass Patienten Fragebögen ausfüllen und diese in der Apotheke abgeben.

Parallel könnte auch die Frage geklärt werden, ob bei besserer Verständlichkeit eines Beipackzettels auch die Arzneimittel-Therapiesicherheit (AMTS) steige. „Mit dieser Frage hat sich noch nie jemand so richtig beschäftigt.“ Sobald die Finanzierung steht, wollen die Partner loslegen: „Das Ergebnis könnte innerhalb eines Jahres vorliegen.“

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