Großbritannien

Todesfälle auf Baby-Station: Krankenschwester festgenommen dpa/ APOTHEKE ADHOC, 11.06.2019 11:33 Uhr

Berlin - Nach auffällig vielen Todesfällen auf einer Neugeborenenstation im englischen Chester hat die Polizei eine ehemalige Krankenschwester der Klinik festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, mindestens acht Babys getötet zu haben.

Nach dem Tod mehrerer Babys in einer britischen Klinik hat die Polizei eine ehemalige Krankenschwester festgenommen, die auf der Neugeborenenstation des Krankenhauses in Chester im Nordwesten Englands gearbeitet hat. Der 29 Jahre alten Frau wird
vorgeworfen, mindestens acht Neugeborene getötet zu haben. Das berichteten britische Medien am Montag unter Berufung auf die
örtliche Polizei.

„Wir sind uns voll darüber im Klaren, dass es eine hohe Belastung für alle Beteiligten bedeutet“, wurde Kriminalinspektor Paul Hughes in Medienberichten zitiert, „einschließlich der Familien der Babys, des Personals und der Patienten im Krankenhaus sowie der Öffentlichkeit.“ In neun weiteren Fällen werde der Krankenschwester versuchter Mord von Neugeborenen zur Last gelegt. Das Countess of Chester Hospital soll im Juli 2016 erstmals eine unabhängige Untersuchung in Auftrag gegeben haben, nachdem es zwischen März 2015 und Juli 2016 einen auffälligen Anstieg von Todesfällen auf der Neugeborenenstation der Klinik gegeben hatte.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen, bei denen es laut der Zeitung „Guardian“ um insgesamt 17 Todesfälle geht, wurde die
Krankenschwester im Juli 2018 schon einmal festgenommen, anschließend aber auf Kaution freigelassen. Damals wurde sie des Mordes in acht und des versuchten Mordes in sechs Fällen verdächtigt. Die erneute Festnahme stehe in Zusammenhang mit drei weiteren Fällen versuchten Mordes, hieß es. Auch das Haus der Frau sei durchsucht worden.

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