Timing, Technik und Routine: Zähne richtig pflegen

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Berlin - Morgens und abends muss man die Zähne putzen – so viel ist den meisten klar. Aber wie putzt man eigentlich am besten? Und welche Hilfsmittel sind sinnvoll? Mit ein paar Tipps von Experten klappt es mit der Zahnpflege noch besser.

Eigentlich lernen schon kleine Kinder, wie man richtig die Zähne putzt – eigentlich. Denn bei vielen Detailfragen sind sich auch die meisten Erwachsenen nicht sicher: Was bringen Zahnpflege-Kaugummis? Manuell oder elektrisch – wie werden die Zähne am saubersten? Welche Zahnpasta sollte man benutzen? Ein Überblick:

Das richtige Timing: Wichtig ist, dass man seine Zähne zweimal täglich putzt, sagt Professor Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Wie lange das Ganze dauern soll, dafür gibt es aber keine exakte Empfehlung. Die optimale Putzzeit hängt von einigen Faktoren ab: der Menge der Zähne im Mund, dem eigenen Geschick, der Putztechnik und den benutzten Hilfsmitteln. Die meisten Zeitangaben liegen zwischen zwei und fünf Minuten.

Bis vor kurzem gingen Experten davon aus, dass man nach einer Mahlzeit mit säure- oder zuckerhaltigen Lebensmitteln eine halbe Stunde bis zum Zähneputzen warten sollte. Die Säure löse Mineralien aus dem Zahnschmelz, hieß es. Jenen Vorgang verschlimmere man mit dem Putzen nur – Zahnschmelz werde weggeputzt. „Diese Empfehlung wird kritisch diskutiert“, sagt Oesterreich. „Die Vorteile des Putzens direkt nach dem Essen, also der saubere Zahn, scheinen die möglichen Nachteile zu überwiegen.“

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