Spendenaktion

Recklinghausen: Apotheken runden auf Hagen Schulz, 07.08.2019 08:00 Uhr

Berlin - Den gesamten August über wird in 14 Recklinghäuser Apotheken aufgerundet. Die Kunden unterstützen damit die ehrenamtliche Ambulanz in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Dieser unterstützt Menschen, die aus verschiedenen Gründen keine regulären Ärzteleistungen in Anspruch nehmen – etwa, weil sie keine Krankenversicherung haben oder obdachlos sind. Mit den Spenden aus den Apotheken sollen Arznei- und Hilfsmittel für die SkF-Einrichtung finanziert werden.

Koordinator der Aktion „Recklinghausen hilft“ ist Pascal Thyron vom SkF. Unermüdlich sprach er die Apotheken in der Großstadt im Ruhrgebiet an. 14 Betriebe erklärten sich bereit, mitzumachen. Sofort Feuer und Flamme war Rudolf Strunk, der die Alte Apotheke in der Recklinghäuser Innenstadt leitet. Doch bevor die Hilfsaktion starten konnte, galt es, einige Fragen zu klären.

„Zum Beispiel war es wichtig zu wissen, wie die Spenden der Kunden steuerlich behandelt werden. Auch fragte der SkF zunächst, ob wir Arzneimittel spenden können. Aber das geht natürlich nicht“, erklärt der Apotheker. So wurden in den teilnehmenden Apotheken Informationsflyer ausgelegt und Sparschweine aufgestellt. Die Kunden können nun den Betrag ihres Einkaufs aufrunden. Das Geld wandert direkt als Spende ins Sparschwein und kommt dem SkF Recklinghausen zu Gute.

Der gemeinnützige Verein bietet seit einiger Zeit die medizinische Hilfe am Neumarkt an. Menschen, die nicht den Weg in die Arztpraxis gehen können oder wollen, werden dort jeden Donnerstag kostenlos, anonym und unbürokratisch behandelt. Medikamente und Hilfsmittel werden aus Eigenmitteln und Spenden bezahlt. Die Aktion „Recklinghausen hilft“ soll den Kauf der benötigten Arzneimittel unterstützen. „Schon kleine Beträge helfen“, etwa um für Linderung bei Kopfschmerzen oder Fieber sorgen zu können, erklärt Koordinator Thyron.

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