Vertretungsapotheker gibt Approbation zurück

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Berlin - Entwarnung in Baden-Württemberg: Nachdem sich der Landesapothekerverband eingeschaltet hatte, will der Vertretungsapotheker, der mehrere Apotheker bestohlen haben soll, jetzt seine Approbation zurückgeben. Dem angeblich spielsüchtigen Pharmazeuten wurde die eigene Lage offenbar zu heiß. Beim Regierungspräsidium Stuttgart ist aber noch keine Verzichtserklärung eingegangen.

Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC will der Apotheker seine Approbation „aus persönlichen Gründen“ zurückgegeben. Der Brief an das Regierungspräsidium Stuttgart wurde am vergangenen Freitag von ihm unterzeichnet.

Bei der Behörde wartet man noch auf die Verzichtserklärung: „Wir haben bislang nur davon gehört, dass der Apotheker seine Approbation abgeben will“, sagt eine Sprecherin. Sobald das Schreiben ankomme, werde es zunächst auf formale Fehler geprüft. „Die Erklärung darf beispielsweise nicht an Bedingungen geknüpft sein.“

Ist das Schreiben korrekt verfasst, erhält der Mann eine Eingangsbestätigung und darf sich dann nicht mehr Apotheker nennen. „Außerdem wird er informiert, dass er nicht mehr in Apotheken arbeiten darf“, so die Sprecherin. Auch die Kammer werde informiert.

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