Heineken befürchtet Umsatzeinbrüche

Flaute wegen GLP-1: Brauereikonzern warnt britische Pubs

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Berlin -

Die inzwischen immer stärker verbreitete Anwendung von GLP-1-Präparaten hat auch Auswirkungen im Konsumverhalten. Das merken nicht nur Supermärkte im teilweise veränderten Einkaufsverhalten, sondern auch Restaurants und Gaststätten. Der niederländische Brauereikonzern Heineken warnt sogar britische Pubs vor Umsatzeinbrüchen.

GLP-1-Präparate erhöhten das Sättigungsgefühl und verringerten das Verlangen nach Alkohol, heißt es vom Konzern. Entsprechende Info soll im Oktober an Kunden aus der britischen Gastronomie verschickt worden sein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach sei der Verkauf von Bier und Cider gefährdet.

Rat an Wirte

Heineken rät den Wirten sogar, Bier eher in kleineren Gläsern und auch alkoholfreie Getränke anzubieten. Auch das Bier in Kombination mit kleineren Speisen sei vorteilhaft für die neue Kundengruppe der GLP-1-Anwender:innen. So könnten befürchtete Rückgänge im Umsatz womöglich abgefangen werden.

Die Alkoholbranche kämpft derzeit sowieso mit sinkenden Umsätzen, da Verbraucher:innen gesundheitsbewusster und finanziell zurückhaltender werden.

Haushalte mit GLP-1-Nutzer:innen gaben einer Analyse des US-Marktforschungsinstituts Circana zufolge nach zwei Jahren Behandlung monatlich rund 7 Prozent weniger für Alkohol aus als andere Haushalte. Bei Bier war der Rückgang sogar noch höher.

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