Feuerwehr-Großeinsatz bei Aristo

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Berlin - Beim Berliner Generikahersteller hat es heute einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Durch eine chemische Reaktion kam es den Einsatzkräften zufolge zu einer Rauchentwicklung in einem Bürogebäude. Verletzt wurde niemand.

Beim zu Aristo gehörenden Produktionsstandort Advance Pharma kam es morgens gegen 10 Uhr zu Rauchentwicklungen in der Produktion. „Durch eine Undichtigkeit in einer Reinigungsanlage trat Reinigungsflüssigkeit aus, welche mit dem verwendeten Bindemittel reagierte und so eine chemische Reaktion hervorrief“, sagt eine Firmensprecherin.

Das Austreten chemischer Stoffe bei Aristo löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Zunächst rückten am Mittwoch 50, dann 90 Feuerwehrleute aus. Als drei Stoffe miteinander reagierten, entwickelte sich Rauch. Ein Feuer gab es nicht. Dekontaminationsmaßnahmen seien vorbereitet und Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet worden.

Da zunächst unklar war, welcher Stoff bei der Reaktion entstanden war, trugen die eingesetzten Retter Schutzanzüge. Von den Mitarbeitern wurde niemand verletzt. Ein Großteil konnte nach weniger als einer Stunde wieder gefahrlos an den Arbeitsplatz zurückkehren. Das Unternehmen hatte sie vor dem Eintreffen der Feuerwehr evakuiert. Die Anwohner waren nicht gefährdet.

Gegen 14 Uhr rückten die Feuerwehrmänner ab. „Ein Krankenwagen war ebenfalls die ganze Zeit vor Ort, wurde aber glücklicherweise nicht benötigt“, so die Sprecherin. Der gewohnte Betrieb beim Lohnhersteller konnte wieder aufgenommen werden und sei durch den Vorfall in den kommenden Tagen nur minimal eingeschränkt.

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