Weltblutspendetag

DRK zahlt kein Geld an Blutspender

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Im Sommer spenden dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge weniger Menschen Blut. „Erfahrungsgemäß sind die ersten sechs Wochen einer Schönwetterperiode mit einer Durststrecke verbunden“, sagte der Sprecher der DRK-Blutspendedienste, Friedrich-Ernst Düppe. Das sei jedoch kein Grund, Spendern Geld für die Leistung zu zahlen. Eigentlich sei dies nicht erlaubt.

„Die gesetzliche Vorgabe in ganz Europa heißt: Die Blutspende muss freiwillig und unentgeltlich sein“, sagte Düppe. In Deutschland zahlten indes einige Universitätskliniken, private Dienste und die Pharmaindustrie für eine pauschalierte Aufwandsentschädigung. „Ein Ersatz für die Fahrt- und Parkkosten wäre in Ordnung, 25 Euro auf die Hand aber nicht“, betonte er.

Insgesamt sei die Blutversorgung auf das Jahr verteilt ausreichend, sagte Düppe. In Deutschland kann ab einem Alter von 18 Jahren Blut gespendet werden. „Bei der ersten Spende sollte man höchstens 68 Jahre alt sein.“ Viele Bundesländer hätten die Altersgrenze nach oben indes inzwischen aufgehoben und ließen jeden spenden, der gesund sei.

Am 14. Juni ist Weltblutspendetag. Beim DRK spenden jährlich rund 3,8 Millionen Menschen ihr Blut.

 

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