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„Bild der Frau“: Versandapotheken sind praktisch

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Berlin -

Die Zeitschrift „Bild der Frau“ gibt ihren Lesern in der aktuellen Ausgabe Tipps zum Einkauf bei Versandapotheken. Dazu hat sich das Blatt der Funke-Mediengruppe bei der ABDA informiert. Gewarnt wird vor schwarzen Schafen.

Laut „Bild der Frau“ sind Versandapotheken „auf jeden Fall“ praktisch: Sie hätten rund um die Uhr geöffnet, seien oft billiger als Vor-Ort-Apotheken und schnell erreichbar. Auf was sich letzteres Kriterium bezieht, bleibt jedoch unklar. Leider gebe es auch „dubiose Webseiten, die gefälschte Arzneimittel anbieten“, sagt ein ABDA-Sprecher der Zeitschrift. Seriöse Anbieter erkenne man beispielsweise am EU-Sicherheitslogo.

In dem Bericht wird auf das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) verwiesen, das die Apotheken mit Versandhandelserlaubnis liste. Rx-Arzneimittel dürfe eine Versandapotheke in Deutschland oder einem anderen EU-Land nur aushändigen, wenn das Rezept im Original vorliege. Zudem müssten Versender Telefon-Beratung anbieten und die Hotline müsse deutschsprachig sein.

Jeder Händler soll der Zeitschrift zufolge kritisch überprüft werden. Denn es gebe auch unseriöse Händler, die beispielsweise Fälschungen anböten. Bei jedem Zweifel sollten die Finger von der Website gelassen werden, rät die ABDA. Die Preise für rezeptfreie Arzneimittel können dem Bericht zufolge „stark variieren“. Daher lohne ein Vergleich unter den Versendern, aber auch vor Ort.

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