Apothekerehepaar in U-Haft

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Den Beschuldigten wird bandenmäßiger Betrug im großen Stil sowie Urkundenfälschungen vorgeworfen. Für die gefälschten Rezept sollen sie dem Bericht zufolge Patienteninformationen aus einer Datenbank für Ärzte gestohlen haben. Die Höhe der Schadenssumme ist laut Staatsanwaltschaft noch nicht ermittelt – könnte aber in die Hunderttausende gehen.

Das Trio hatte es vor allem auf Hochpreiser abgesehen: Auf die Rezepte schrieben sie verschiedene Arzneimittel darunter Benepali (Etanercept), Avonex (Interferon), Humira (Adalimumab) und Betaferon (Interferon). Die Staatsanwaltschaft geht von über 200 Fällen aus. Die Zahl könnte sich möglicherweise noch ausweiten.

Auf die Spur der Verdächtigen sind die Ermittler eher zufällig gestoßen, so der Sprecher. Bei verschiedenen Polizeidienststellen seien gefälschte Verordnungen gemeldet worden. Letztlich hätten die Krankenkassen angeregt, dass einzelne Verfahren gegen Unbekannt zusammen hängen könnten. Dazu sei eine Zeugenaussage gekommen.

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