Gewerbsmäßiger Rezeptbetrug

Apotheker soll Kassen um 137.000 Euro betrogen haben

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Berlin -

In Berlin steht ab Freitag ein Apotheker vor Gericht, der den Krankenkassen mit gewerbsmäßigem Rezeptbetrug einen Schaden von 137.000 Euro verursacht haben soll. Der 58-Jährige soll zwei bereits Verurteilten illegal hochpreisige Arzneimittel verkauft haben.

Ab Freitag muss sich ein 58-jähriger Apotheker vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten, weil er in den Jahren 2015 und 2016 in 18 Fällen zwei bereits Verurteilten auf Vorlage gefälschter Rezepte verschreibungspflichtige hochpreisige Arzneimittel abgeben haben soll.

Von den beiden soll er dafür eine Entlohnung in nicht bekannter Höhe erhalten haben. Die Rezepte wiederum habe er anschließend bei den Krankenkassen eingereicht und dadurch einen Schaden in Höhe von rund 137.000 Euro verursacht. Ab Freitag muss er sich deshalb wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung, gewerbsmäßigen Betruges und unerlaubter Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln verantworten.

 

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