Abrechnungskriminalität

Rezeptbetrug: 900.000 Euro in vier Jahren

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Ein Apotheker aus Hessen soll die AOK Rheinland/Hamburg jahrelang betrogen haben. Der Apotheker wird verdächtigt, seit vier Jahren Rezepte über teure Medikamente abgerechnet, aber nur einen Teil der verordneten Präparate abgegeben zu haben. Gegen ihn und zwei Komplizen ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Am Dienstag wurden zwei Apotheken in Frankfurt und die Wohnungen der drei Verdächtigen durchsucht. Die zwei Komplizen sollen sich bei verschiedenen Ärzten im Raum Köln mehrere Rezepte besorgt und einige davon an den Apotheker verkauft haben.

Den Verdächtigen wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Laut Generalstaatsanwaltschaft beträgt der Schaden, der der Kasse entstanden ist, ersten Ermittlungen zufolge 900.000 Euro.

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