Weitere Avastin-Biosimilars – zunächst kaum preiswerter

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Berlin - Das Krebsmedikament Avastin von Roche hat im vergangenen Sommer den Patentschutz verloren. In der EU sind bereits zwei Biosimilars zugelassen – Pfizer erhielt für Zirabev im Februar 2019 die Zulassung, Mvasi von Amgen wurde bereits im Januar 2018 zugelassen. Nun folgen zwei weitere Biosimilars.

Mvasi war das erste Bevacizumab-Biosimilar. Das Onkologikum hatte im Januar 2018 die Zulassung für verschiedene Krebsarten erhalten. Als Grundlage dienen Studiendaten, die zeigen, dass keine bedeutenden Abweichungen zwischen Referenzarzneimittel und Biosimilar in Bezug auf die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität vorliegen.

Nun folgen zwei weitere Produkte: Alymsys (Servier) und Oyavas (Stada). Beide Zytostatika sind ab dem ersten Mai gelistet. Das Bevazizumab Biosimilar wurde vom Biotech-Unternehmen mAbxience entwickelt. Das weltweit tätige biopharmazeutische Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung monoklonaler Antikörper spezialisiert. Es ist Teil des Pharmakonzerns Insud Pharma. 2014 brachte mAbxience mit Rituximab sein erstes Biosimilar zu MabThera (Roche) auf den Markt. Nun wird das Bevacizumab-Biosimilar gleich doppelt in der EU vermarktet.

„Die Markteinführung unseres Bevacizumab unter den Marken Alymsys und Oyavas auf dem europäischen Markt wird ein perfektes Beispiel dafür sein, wie Innovation und modernste Forschungs- und Entwicklungstechnologie dafür angewendet werden können, eine qualitativ hochwertige, erschwingliche medizinische Versorgung zu erhalten, die nicht nur Alternativen für das Gesundheitssystem bietet, sondern auch den Zugang der Patienten zu kostspieligen Behandlungen verbessert“, erklärte Emmanuelle Lepine, Geschäftsführerin von mAbxience.

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