Reproduktionstherapie

Utrogest kommt vaginal

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Zu den möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen zählen azyklische und Schmierblutungen, Kopfschmerzen, vaginales Brennen, Erbrechen, vulvovaginaler Schmerz und Trockenheit sowie Schmerzen und Schwellung der Brust.

Zur vaginalen Anwendung waren bislang Lutinus von Ferring mit 100 mg Progesteron als Vaginaltablette sowie Crinone 8 Prozent Vaginalgel von Merck auf dem Markt. Utrogest Luteal erweitert die Behandlungsmöglichkeiten und beendet den Off-Label-Use von Utrogest Weichkapseln (Dr. Kade Besins) und Famenita (Exeltis), die als oral anzuwendende Weichkapseln zu 100 und 200 mg auf dem Markt sind. Beide Arzneimittel sind für die Hormonersatztherapie im Rahmen einer Estrogensubstitution in der Menopause zugelassen. Wobei Utrogest bei intaktem Uterus und Famenita auch bei postmenopausalen Frauen und nach chirurgischer Ovarektomie angezeigt ist. Utrogest erfuhr im Sommer vergangenen Jahres eine Indikationserweiterung. Die Weichkapseln können seitdem auch bei durch einen Progesteronmangel bedingte Zyklusstörungen, insbesondere Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus eingesetzt werden.

Dr. Kade Besins hat außerdem Progestan (Progesteron 100 mg) zur Endometriumprotektion bei peri- oder postmenopausalen Estrogenmangelbeschwerden oder nach chirurgischer Ovarektomie sowie Progestogel zur Behandlung hormonbedingter Brustschmerzen auf dem Markt.

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