Merck: OTC-Sparte schrumpft

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Berlin - Mit Bion3, Femibion, Kytta, Multibionta und Seven Seas hat der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck Top-Marken im Sortiment. Doch der OTC-Bereich macht nur einen kleinen Teil des Umsatzes aus – Tendenz 2012 fallend. Verkauft werden soll die Sparte trotzdem definitiv nicht.

In der Sparte Consumer Health ging der Umsatz im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf rund 475 Millionen Euro zurück. Die OTC-Produkte trugen damit lediglich 4 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Auf Deutschland entfallen rund 60 Millionen Euro, auf Frankreich rund 100 Millionen Euro.

Bereits vor einem Jahr hatte Konzernchef Dr. Karl-Ludwig Kley Probleme eingeräumt, obwohl die Sparte damals gewachsen war: „Consumer Health hat sich noch nicht so entwickelt, dass wir breit in Wachstumsmärkte investieren können“, so Kley damals.

Durch Umstrukturierungen soll der Bereich künftig wieder rentabler werden. Deshalb werden beispielsweise der Seven-Seas-Produktionsstandort in Hull (Großbritannien) geschlossen.

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